Petra Maly näht jetzt Masken statt Röcke und Taschen

Seit zehn Jahren ist Petra Maly mit ihrem Label tascherocketc eine feste Größe in der Riege der fränkischen Mode-Designerinnen. Jetzt sitzt sie im Homeoffice an der Nähmaschine und fertigt aus ihren Stoffen Gesichtsmasken an.

Wer eine Maske trägt, fühlt sich oft sicherer während der Corona Krise. Momentan sind in Franken viele improvisierte Masken zu sehen, wenn man in den Läden der Umgebung zum Einkaufen unterwegs ist. Dabei ist eine gut genähte Gesichtsmaske nicht nur länger haltbar als ein selbst gebastelter Mundschutz. Sie sieht in der Regel viel besser aus. Das zeigen die Modelle, die Petra Maly in ihrer heimischen Werkstatt fertigt. Sie hat sich auf zwei Größen spezialisiert. Eine schmalere mit 9 x 19 Zentimeter und eine etwas breitere, die auch Männer tragen können. Bei den Stoffrechtecken handelt es sich nicht um eine Maske im Sinne eines medizinischen Produkts, betont die Designerin.

Malys Stoffstücke sind leicht zu tragen und pflegeleicht. Bei der Auswahl der Stoffe verwendet sie Baumwolle, die man bei 40 bis 60 Grad waschen kann. In der Regel gibt es nur kleine Stückzahlen, da sie auf ihren Fundus an Stoffen zurückgreift. Die Designs sind mal sehr zurückhaltend, mal echte Hingucker. Momentan bietet sie auch Gesichtsmasken (10 € pro Stück) mit asiatisch anmutenden Mustern an.

Der Verkauf läuft ausschließlich über den online Mail-Kontakt (zu finden auf der Webseite des Labels tascherocketc). In der näheren Umgebung wird die Maske geliefert, andernfalls per Post verschickt.

Auch andere kleine Labels und weitere  Aktive in Nordbayern haben sich an die Anfertigung von Gesichtsmasken beteiligt. Ebenso in München und anderen Städte sind Designerinnen aktiv.

Alle Bilder: Petra Maly

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