Mitmachen bei #Whomademyclothes zur Fashion Revolution Week

Am 24. April 2020 findet der Fashion Revolution Day in ganz Deutschland und in etlichen Ländern der Welt statt. In Nürnberg sind ebenfalls Aktionen geplant. Das Team, das sich unter anderem aus Mitgliedern des Initiativkreises Quellkollektiv im Kulturzentrum Heizhaus im Schatten des Quelleturms und dem dort beheimateten Nürnberger Label WearYAR zusammensetzt, hat den Großteil des Programms ins Internet verlegt. Alle hoffen auf viele Mitstreiterinnen und Unterstützer. „Who made my clothes ?“ ist eine Kampagne, die möglichst viele Menschen dazu bewegen soll, ihre Kleidung bewusst wahrzunehmen.
Wie geht das? Einfach das T-Shirt auf links drehen und mit Herstelleretikett in die Kamera halten oder es „falsch“ herum anziehen, Selfie machen und auf Facebook, Twitter, Instagram oder anderen Social-Media-Plattformen veröffentlichen. Taggt das Label und Fairtrade Deutschland und nutzt die Hashtags #WhoMadeMyClothes und #PushFairtrade.

Ziel aller Aktivitäten ist es, faire Bedingungen für die Beschäftigten in der Textilindustrie zu erreichen. Bekanntlich werden etliche Kleidungsstücke, die in Deutschland und der westlichen Welt für wenige Euro angeboten werden, in Billiglohnländern produziert. Die Arbeiterinnen in den Textilfabriken erhalten nur einen bescheidenen Lohn, der in der Regel nicht ausreicht, um eine vierköpfige Familie zu ernähren. Bessere Arbeitsbedingungen in der globalen Textilindustrie soll durch ein verantwortungsvolles und nachhaltiges Kaufverhalten ebenso wie durch Initiativen, wie den Fashion Revolution Day, Nachdruck verliehen werden.

Die Fairtrade Organisation Deutschland weist darauf hin, dass die Partner im Fairtrade-System, Baumwoll-Bauern und -Bäuerinnen sowie Angestellte in Textilfabriken, bereits jetzt die negativen Auswirkungen der Corona-Krise spüren. Die Nachfrage sinkt, und Aufträge werden storniert. Eine starke digitale Bewegung für mehr faire Mode soll hier gegensteuern.

Was ist in Franken geplant?

In einem Livestream soll am 24. April 2020 ein Gespräch zwischen einem regionalem Händler und einer Vertreterin des Nürnberger Orgateams stattfinden. Themen sind u.a. der Textilhandel in der Krise und das Lieferkettengesetz.

In den Geschäften in der Region hängen in den Schaufenstern Plakate zur Fashion Revolution 2020 und der Aktion „Who made my clothes?“

Podcast: Thinking Twice von Sophia Beiträge zu  YAR am 19.4. 2020 und  Projekt CC  am 26.4.2020 sind ab dem geplanten Datum online abrufbar.

Zu den Unterstützern des Fashion Revolution Days in Franken gehören neben der Coworking Community Heizhaus, Sneep, Greenpeace und dem Fresh Fashion Club u.a. noch die Labels HempAge, YAR, Bleed, NKitH, Holow, HejHej, Trikotesse, JackyBeng, Hartwoch und Shops wie Glore, FARCAP, Projekt CeCe, uvm.

Aufmacher-Bild: Petra Fashion

 

 

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