Menschenleere Fußgängerzone und Lieferservice

Es ist Frühling, eine tolle Gelegenheit, sich mit aktueller Mode in fröhlichen Farben einzudecken. Die Trends der Saison sind bekannt. Aber leider macht die Corona Pandemie mit den verbundenen Einschränkungen allen FashionFreund*innen eine Shoppingtour durch die örtlichen Läden unmöglich. Natürlich ist ein Ausweichen auf Online Angebote möglich. Aber wer auch nach der Krise noch Wert auf eine lebendige Ladenszene in den Innenstädten legt, sollte sich bei den Händlern vor Ort umschauen – auch digital. Eine Reihe von Geschäften bieten einen kostenlosen Lieferservice an.

Die entsprechenden Onlineseiten der Lieblingsboutique finden sich im Netz. Zudem haben sich einige Initiativen gebildet, die beispielsweise in Franken auf Labels und Shops mit Bestellservice verweisen. Die Congress-und Tourismuszentrale Nürnberg (ctz) gehört dazu. Auf der Seite zusammen&miteinander haben sich bereits mehr als zwei Dutzend Geschäfte eingetragen, die ihre Ware regional ausliefern. Unter den dort aufgeführten Adressen befinden sich auch Mitglieder des Fresh Fashion Clubs wie Möbel Wachsmann in der Nürnberger Altstadt oder Blond in der Lorenzer Altstadt mit ihrer ebenso praktischen wie komfortablen Mode für Eltern und Kinder. Die Gostenhofer Institution Bambiboom und auch einige Adressen für Feinkost und andere Waren sind dort zu finden. Wer selber einen Laden betreibt und kann sich bei der ctz fischer@ctz-nuernberg.de per Mail melden und wird im Händlerverzeichnis aufgenommen.

Die Organsiation Erlebnis Nürnberg hat ebenfalls eine Aktion gestartet, die Händlern in Corona Zeiten zusammenführt. Ganz aktuell ist ein neuer Online-Auftritt verfügbar, der eine größere Zahl von Innenstadt-Geschäften in Nürnberg aufführt, darunter auch Modeläden. Sie bieten Gutscheine an für die Zeit nach den Ausgangsbeschränkungen. Mit dem Kauf eines solchen Gutscheins sollen die Läden finanziell unterstützt werden.

Leider kein Pop Up Shop gentle machine

Initiatorin Wanda Leuthe, die den Pop Up Shop „gentle machine“ in den Räumen der ehemaligen Boutique Mandy geplant hatte, teilt mit: „Der Laden selbst hat sich erledigt. Eine Verschiebung macht keinen Sinn, da wir es nicht absehen können. Aus dem Grund haben wir nun vor das Konzept in den digitalen bzw. virtuellen Raum zu verlagern, ohne den Kern dabei zu verlieren und den Fokus mehr auf den Ausstellungsbereich zu lenken“. Wanda Leuthe stimmt diese Möglichkeit nun gerade mit den Geldgebern aus Berlin ab. Sobald die Pläne spruchreif sind, werden wir darüber berichten, denn der Fresh Fashion Club gehört zu den Unterstützern der Aktion.

Alle Bilder: Orlando Fashion

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