Diese Fashion Events sollten Sie 2017 kennen

Rei Kawakubo (Japanese, born 1942) for Comme des Garçons (Japanese, founded 1969), “Body Meets Dress - Dress Meets Body,” spring/summer 1997 Courtesy of The Metropolitan Museum of Art, © Paolo Roversi
Rei Kawakubo “Body Meets Dress – Dress Meets Body,” spring/summer 1997 Courtesy of The Metropolitan Museum of Art, © Paolo Roversi
 Rei Kawakubo (Japanese, born 1942) for Comme des Garçons (Japanese, founded 1969), “Body Meets Dress - Dress Meets Body,” spring/summer 1997 Courtesy of The Metropolitan Museum of Art, © Paolo Roversi
Rei Kawakubo “Body Meets Dress – Dress Meets Body,” spring/summer 1997 Courtesy of The Metropolitan Museum of Art, © Paolo Roversi

Große Ausstellungen zu Fashion und Modedesignern sind echte Highlights im Jahr. Der Fresh Fashion Club hat drei Präsentationen herausgesucht, auf die wir uns freuen können. Bei einer Reise nach New York, St. Gallen oder München sollte ein Besuch eingeplant werden.

In New York zeigt das Met Museum eine spektakuläre Show zu dem Label „Comme des Garcons“, vom 4. Mai bis 4. September 2017. Die Eröffnung am 1. Mai wird allgemein als „Met-Gala“ bezeichnet, weil dort die Stars in ausgefallenen Roben auf dem roten Teppich um die Aufmerksamkeit der Medien buhlen. Katy Perry, Pharrell Williams und Anna Wintour werden durch den Abend führen.

Die große Ausstellung ist dieses Jahr Rei Kawakubo und seinen Werken für das bekannte Label „Comme des Garcons“ gewidmet. Diese ungewöhnlichen Kleidungsstücke loten Grenzen aus, heißt es in einem Ankündigungstext des Met-Museums. Kawakubos Kreationen fordern heraus, sprengen die üblichen Konventionen und das allgemeine Verständnis von gutem Geschmack, Schönheit und dem gängigen Modeverständnis. Es handelt sich bei der Präsentation nicht um eine Retrospektive im herkömmlichen Sinn, sondern um die erste Widmung des Werkes eines einzelnen lebenden Designers seit der Ausstellung zu Yves Saint Laurent 1983. Der Kurator Andrew Bolton möchte ein Werk erklären, dessen Kleider oft wie Skulpturen wirken, betont der Direktor des Met, Thomas P. Campbell.

Weitere Infos zur Ausstellung.

Neue Stoffe in St. Gallen

St.Gallen-Vision17-18_01(c)Textilmuseum
Diese Stoffe stammen aus der aktuellen Herbst- und Winterkollektionen der Schweizer Textilhersteller.

St.Gallen_Vision17-18_03(c)TextilmuseumEinem spannenden Thema widmet sich das Textilmuseum in St. Gallen mit einer Ausstellung zu Neuen Stoffen vom 28. Juni 2017 bis 4. Februar 2018.

Die großen Potentiale der neuen Stoffe sind offensichtlich bei Weitem noch nicht erkannt oder ausgeschöpft. Denn in der Regel sind sie gezielt für bestimmte Anwendungen entwickelt und in entsprechenden Produkten gebunden. Ob und wie ihre spezifischen Eigenschaften in anderen Zusammenhängen interpretiert werden können? Neuartige faserbasierte Werkstoffe, die mit textilen Techniken und Verfahren zu sogenannten Technischen Textilien verarbeitet werden, erweisen immer deutlicher ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und führen in vielen Wirtschaftsbereichen zu Innovationsschüben. Mit Neue Stoffe – New Stuff. Gestalten mit Technischen Textilien will das Textilmuseum St. Gallen in Zusammenarbeit unter anderem mit der EMPA, der Weißensee Kunsthochschule Berlin und Fachhochschule Luzern, ein breites Publikum auf die neuen Werkstoffe und Technologien neugierig machen und darüber hinaus zur Anschauung bringen, dass mit technischen Textilien aus faserbasierten Werkstoffen ein wichtiger Beitrag zum „ecological turn“ der industriellen Produktion gelingen könnte.

Weitere Infos zu der Ausstellung hier. Alle Bilder: Textilmuseum

Peter Lindbergh in München

Die HypoKunsthalle in München setzt nach der erfolgreichen Ausstellung zum Werk des berühmten Mode Designers Jean Paul Gaultier nun erneut auf die Faszination der Fashionwelt. Vom 13. April bis 27. August 2017 präsentiert sie Werke von Peter Lindbergh. Der 72-Jährige gilt als einer der einflussreichsten Modefotografen der letzten vierzig Jahre. Neben seinen ikonischen Fotografien, mit denen Lindbergh in den 1980er-Jahren das Phänomen der Supermodels begründete, präsentiert diese multimediale Schau mit rund 250 Objekten auch Filme sowie exklusives, bisher ungezeigtes Material wie Storyboards, Requisiten, Polaroids und Kontakt-Abzüge. Die Ausstellung wird von Thierry-Maxime Loriot kuratiert, der in der Kunsthalle München bereits die Mode von Jean Paul Gaultier in Szene setzte.
Ein ungewöhnliches Portrait von Jean-Paul Gaultier, fotografiert von Peter Lindbergh
Ein ungewöhnliches Portrait von Jean-Paul Gaultier, fotografiert von Peter Lindbergh

Lindbergh führte mit seinen meist schwarz-weißen Fotografien einen neuen Realismus in die Modefotografie ein und revolutionierte damit die Bildsprache der bekannten Magazine und Mode-Labels. Als erster Modefotograf legte Lindbergh den Fokus auf die einzigartigen Persönlichkeiten seiner Modelle. Anstatt hübsch ausstaffierter menschlicher ›Kleiderständer‹ zeigt er selbstbewusste, ausdrucksstarke Charaktere. Stand bis dato in den einflussreichen Modemagazinen die Kleidung im Vordergrund, ging es nun um die Frauen, welche diese Mode präsentierten: Linda, Cindy, Naomi oder Kate – die Vornamen seiner Modelle zu nennen reichte künftig aus, um zu wissen, von wem die Rede war. Lindberghs Vorliebe für natürliches Styling und seine abwehrende Haltung gegenüber digitaler Manipulation sind der Kern seines künstlerischen Schaffens.

Die Ausstellung wurde 2016 in Rotterdam gezeigt.

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