Camoz: Upcycling-Accessoires aus Segelstoff

Aus altem Segeltuch stellt Camilla Morelli ihre Accessoires unter der Marke Camoz in Venedig her und trägt damit zur Nachhaltigkeit bei!

In der venezianischen Werkstatt von Camilla Morelli häufen sich allerlei Stoffe: Es geht um Stücke von Segelstoffen, die Morelli wieder verwendet, um Accessoires ihrer Linie Camoz in Handarbeit herzustellen.

 

„Wenn man ein Segel produziert, werden viele kleinere und größere Stücke aussortiert. Mit diesen Stücken stelle ich Taschen, Rücksäcke, Portemonnaies oder Kreditkartenetuis her,“ erzählt die Wahlvenezianerin, die vor Jahren aus dem lombardischen Valtellina nach Venedig wegen des Studiums kam. Ihr war es wichtig, die Stoffe, die ansonsten entsorgt werden würden, weiter zu verwerten: So leistet sie ihren persönlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit! Ob alle Segelstoffe eine ähnliche Farbe haben, fragen wir die Expertin spontan, die als Hauptberuf bei einer Firma für die Segelproduktion arbeitet. „Segelstoffe sind in der Tat in unterschiedlichen Farben, und bunte Akzente verschaffe ich meinen Accessoires auch durch die Verwendung des Stoffes von Surfsegeln,“ antwortet Morelli.

Die Nähmaschine der jungen Unternehmerin steht immer für den Einsatz bereit – und alles Notwendige für ihr Geschäft hat sie in der Werkstatt parat. Die Kreativität fehlt ihr nicht: Im Nu zaubert sie vor uns ein Kartenetui. Alles ist hier selbst ausgedacht, entwickelt und hergestellt. Nur das Logo von Camoz stammt nicht von ihr, sondern von ihrer Schwester. Apropos, der Name Camoz bezieht sich auf die ersten Buschstaben ihres Namens Camilla und auf die beiden Buchstaben oz: Oz ist die Abkürzung von Once, einem alten Gewichtmaß für den Segelstoff. Inzwischen produziert Morelli ihre nachhaltigen und wasserdichten Accessoires schon seit zehn Jahren.

Text und Bilder: Nicoletta De Rossi

Informationen:

www.camoz.it

Die Camoz-Produkte kann man in Venedig und in Mailand, oder auch online erwerben

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